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inSel - Informationelle Selbstbestimmung in Dienstenetzen

itsaIm aktuellen Geschehen häufen sich Fälle, bei denen persönliche Daten von Millionen Kunden ohne Einwilligung weitergegeben werden und so von jedem Internetnutzer weltweit unbemerkt gelesen und genutzt werden können. Durch zentrale Datenanhäufung, Dienste-orientierte Internetangebote und individualisierte Internetnutzung, gewinnt dieses Gefährdungspotential zunehmend an Relevanz für Kunden und Anbieter. Dies liegt u.a. daran, dass derartige Dienste die Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung und damit die zugrundeliegenden gesetzlichen Regelungen aushebeln. Ähnliche Phänomene lassen sich auch bei der JobCard oder der elektronischen Gesundheitskarte beobachten, bei denen trotz aller Vereinbarungen die informationelle Selbstbestimmung nicht automatisiert eingefordert werden kann. Dies gilt in abgewandelter Form auch für Kunden- und Bonuskarten.

Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, wird im Rahmen des Projektes inSel ein System zur technischen Durchsetzung von Datenschutzvereinbarungen entwickelt. Dieses System ermöglicht einerseits dem Nutzer, nach dem Prinzip der informationellen Selbstbestimmung, Profilbildungen bei der Nutzung von individualisierten Dienstleistungen zu kontrollieren und andererseits dem Anbieter das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen zu können. inSel besteht aus dem iManager (Identitätsmanager) und dem DREISAM (sicheres Delegationssystem) der Universität Freiburg, den Vorarbeiten zu Public-Key Infrastrukturen der FlexSecure und dem TURAYA™ Sicherheitskern der Sirrix AG zur Durchsetzung von Sicherheitspolicies. Die Anwendungskenntnisse aus dem medizinischen Bereich werden maßgeblich durch die Beteiligung der Firma Lohmann & Birkner sichergestellt. Die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen durch inSel gewährleistet die Universität Passau.

 

 

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